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Webasto erzielt Produktionsrekord bei Standheizungen
Das Webasto Werk in Neubrandenburg
konnte sich kaum einen besseren Maßstab für 2005 setzen:
Pünktlich
zur Jahreswende wurde die Standheizung Nr. 1.000.000 gefertigt und
damit die höchste Jahresproduktion seit Bestehen des Werkes
erreicht.
Waren es vor zehn Jahren noch rund 100.000 Heizgeräte für
Pkw,
Busse und Nutzfahrzeuge, die aus Mecklenburg-Vorpommern in alle
Welt
geliefert wurden, so konnten die rund 600 Mitarbeiter des Jahres
2003
(aktuell: 650) bereits auf 914.000 produzierte "High-Tech-Öfen"
stolz
sein. Der Grund für diese rasante Entwicklung: Die Standheizung
wird
als Komfortausstattung bei Autofahrern kontinuierlich beliebter.
Außerdem belebt der Siegeszug sparsamer Dieselmotoren mit
entsprechend geringer Heizleistung erheblich die Nachfrage nach
so
genannten "Zuheizern". Bei ihnen handelt es sich im Prinzip
um
abgespeckte Standheizungen, die bei modernen Fahrzeugen neben dem
Motor für angenehme Innenraumtemperaturen sorgen.
Neueste Fertigungstechniken ermöglichen es, den steigenden
Produktionsanforderungen gerecht zu werden: Waren 1994 noch drei
Minuten nötig, um ein Heizgerät herzustellen, sind es
heute gerade
noch 45 Sekunden.
Solche Wachstumstendenzen schlagen sich natürlich auch statistisch
nieder: Im aktuellen Ranking "Top 100 des Ostens" konnte
sich das
Webasto Werk innerhalb von zwei Jahren um zehn Plätze verbessern
und
rangiert derzeit auf Platz 50 der größten ostdeutschen
Unternehmen.
Nach Bosch nimmt Webasto hier Rang zwei unter den
Automobilzulieferern ein. Bezogen auf Mecklenburg-Vorpommern bedeutet
das Platz sechs insgesamt - nur die Schiffsbauunternehmen des Landes
stehen hier auf den Plätzen davor.
Die "Jubiläumsheizung" wurde von Werksleiter Heinrich
Nostheide an
einen Vertreter der Caritas übergeben. Sie wird künftig
in einem
Kleintransporter der mobilen Jugendarbeit ihren Dienst versehen.
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